Hobbywelt Oldenburg: Kreative Einzelstücke anfertigen

Oldenburg[1] Ob Nähen, Stricken, Häkeln, Basteln, Perlen und Schmuck, Handarbeitstechniken, Bastelanleitungen, Schnittmuster, Materialverpackungen oder Upcycling: Von Freitag, 25. bis Sonntag, 27. August, verwandeln sich die Weser-Ems-Hallen wieder in ein Paradies für Selbermacher und kreative Köpfe. Die Hobbywelt präsentiert an allen drei Tagen von 10 bis 18 Uhr einen Mix aus aktuellen Trendthemen, attraktiven Angeboten und vielen Workshops zum Mitmachen und Ausprobieren in den Weser-Ems-Hallen.

Rund 60 Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet sowie den Niederlanden bieten Inspiration für das nächste Do-it-yourself-Projekt, hochwertigen Bastel- und Handarbeitsbedarf sowie informative Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene. An gut der Hälfte der Ausstellungsstände werden Mitmachaktionen und Workshops angeboten.

Kurzvorträge ergänzen das Angebot. In zwei Mini-Workshops pro Tag werden zum Beispiel mit Ölpastellkreiden Stillleben gestaltet. Ein Vortrag zum Thema abstrakte Malerei und das Gemeinschaftsbild aller Workshop-Teilnehmer der Messetage stehen ebenfalls auf dem Programm.

Zudem wird es an jedem Tag ein „Shownähen“ an der Overlock geben und auch die Stickmaschine ist wieder dabei. Ein besonderer Höhepunkt in diesem Jahr ist die Nähschule. Unter Anleitung können auch Einsteiger kleine Utensilos und Nikolausstiefel an der Nähmaschine fertigen. Über 200 verschiedene Schnittmuster, zum Beispiel aus den Bereichen Cosplay, Kostüme, Taschen und Bekleidung lassen jedes Schneiderherz höherschlagen.

Im Trend liegen zurzeit das Handlettering, die Kunst der schönen Buchstaben, und das Arbeiten mit Beton. Der Workshop „Lampen mit Sterntraumfolie“, ein Geheimtipp für graue Herbsttage.

 Eine Tageskarte für Erwachsene kostet 6,50 Euro. Eine über NWZ-Card ermäßigte Tageskarte (maximal zwei Personen) kostet je 5,50 Euro. Kinder ab 13 Jahren zahlen vier Euro.

Mehr Infos unter   www.weser-ems-hallen.de/hobbywelt [2]

Fußnoten:

  1. ^ Oldenburg (www.nwzonline.de)
  2. ^   www.weser-ems-hallen.de/hobbywelt  (www.weser-ems-hallen.de)
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Im Amtshaus rattern die Maschinen – Verdener Nachrichten: Aktuelle Nachrichten

Einweihung Nähstube im Amtshaus mit Eltje Buch

Sogar Schultüten werden im MGH genäht. (Björn Hake)

Dörverden-Westen. Hat die Hose Hochwasser, wirft die Bluse Falten? Kein Problem – die Nähdamen aus dem Westener Amtshaus haben einfach für jedes Problem die passende Lösung parat. „Manchmal reicht einfach eine zweite Meinung, wenn jemand Hilfestellung gibt“, sagt Petra Buch. Gemeinsam mit Rita Herbort leitet sie die Nähkurse im Mehrgenerationenhaus (MGH) Dörverden. In der Vergangenheit haben die tapferen Schneiderlein dort nur mit Mühe und Not einen freien Raum gefunden – schließlich können ja nicht mitten in der Yoga-Stunde die Nähmaschinen rattern. Glücklicherweise haben die Damen – einen nähenden Herren gibt es bislang noch nicht – nun ihr eigenes Refugium im Backsteinbau hoch über dem Allerufer bezogen.

Die Realisierung der Nähstube ermöglicht haben der Träger des Mehrgenerationenhauses (Gemeinde Dörverden), der Caritas-Verband sowie Dirk Strutz, Geschäftsführer von Nähmaschinen Philipp aus Verden. Der Nähmaschinenhändler beliefert das Amtshaus bereits seit Jahren mit gebrauchten Geräten, übernimmt unter anderem auch deren Inspektion. Für die neue Nähstube wurde eigens eine meterlange Arbeitsplatte im lichtdurchfluteten Raum montiert, eine teure Overlock-Maschine angeschafft. Damit können die Hobby-Näherinnen beispielsweise Kleidungsstücke in nur einem Arbeitsgang zusammennähen und präzise abschneiden. „Sie eignet sich besonders gut für elastische Stoffe wie Sweat, Fleece oder Jersey“, erklärt Rita Herbort, betont aber: „Eine Overlock ist lediglich eine Ergänzung zu einer normalen Nähmaschine – Knöpfe annähen kann sie nämlich nicht.“

Einweihung Nähstube im Amtshaus mit Eltje Buch

Bei ihr läuft die Nähmaschine heiß: Eltje Buch freut sich, dass es nun einen eigenen Raum für die tapferen Schneiderlein im Amtshaus gibt. (Björn Hake)

Aber Dörverdens Bürgermeister Alexander von Seggern. Nach eigener Aussage kann der Verwaltungschef bestens mit Nadel und Faden umgehen, sogar seinen Binder flicken, sollte sich dann doch einmal auf der Rückseite der Krawatte eine Naht lösen. Damit auch der Nachwuchs so geschickt mit dem Nähzeug hantiert wie der Bürgermeister, hat er die Gelegenheit, im Mehrgenerationenhaus, den Nähmaschinen-Führerschein zu machen. Dieser gilt als Zugangsvoraussetzung für die erweiterten Nähkurse. „Vom Schnittmuster bis zum fertigen Shirt stellen die Mädchen und Jungen hier alles her“, freut sich Eltje Buch, Leiterin des Mehrgenerationenhauses Dörverden im Amtshaus Westen, über die kreativen Kids. Auch die MGH-Chefin selbst ist voll im Nähfieber, hat bereits unter Anleitung eine Schlafanzughose, einen Hoodie (Kapuzen-Pulli) oder eine Harems-Hose genäht. Selbst Tischdecken aus alten Socken wurden im Amtshaus schon hergestellt.

„Der Wissenstransfer entspricht dem Grundgedanken dieses Hauses. Im Westener Amtshaus werden Kenntnisse vermittelt, die vielleicht heute zu Hause so in dieser Form nicht mehr weitergeben werden. Eine Näh-App fürs Smartphone gibt es schließlich noch nicht“, sagt der Bürgermeister in seiner Funktion als Träger der Einrichtung. Und Rita Herbort findet es wichtig, dass sich die Kids in ihrer Freizeit zur Abwechslung auch einmal kreativ betätigen – nicht nur vor dem Computer hocken oder mit dem Handy daddeln. Flinke Finger können die frisch eingeweihte Westener Nähstube zu den regulären Öffnungszeiten des Mehrgenerationenhauses nutzen, müssen dafür lediglich einen kleinen Obolus (einen Euro) entrichten.

Mehrgenerationenhaus bekommt eigene Nähstube | Dörverden

Westen – Ein passender Raum, eine großzügige Arbeitsplatte, mehrere gebrauchte Nähmaschinen und dazu eine nagelneue Overlockmaschine: Das sind die Zutaten, die die Gemeinde Dörverden, das Fachgeschäft Nähmaschinen Philipp und die Verdener Caritas gemeinsam für ein Projekt gegeben haben. Herausgekommen ist dabei eine Nähstube, die am Montagvormittag im Mehrgenerationenhaus im Amtshaus Westen im Beisein der Sponsoren eröffnet wurde. Diese werden neben Hausleiterin Eltje Buch insbesondere Petra Buch und Rita Herbort betreuen, zwei Damen, die besonders geübt im Umgang mit Nadel, Faden und Nähmaschine sind.

Bei Bürgermeister Alexander von Seggern war die Idee der Nähstube auf offene Ohren gestoßen, sodass das Vorhaben auch eine finanzielle Förderung durch die Gemeinde fand. „Das Projekt wird schließlich dem Grundgedanken eines Mehrgenerationenhauses gerecht, dass die Generationen ihre Erfahrungen teilen und Ältere sie an Jüngere weitergeben“, so von Seggern anlässlich der Eröffnung.

Hausleiterin Buch machte deutlich, dass die Nähstube gleich mehrere Ziele verfolge. Zum einen sollten die beiden Gruppen des fest etablierten Nähtreffs im MGH sowie die Nähkurse für Kinder und Erwachsene einen festen Ort bekommen. „Die Gruppen mussten teils mit den Nähmaschinen durchs ganze Haus wandern. Schön war das nicht“, so Buch. Gleichzeitig sollen durch die Nähstube, die jedem offensteht, auch Kontakte hergestellt oder die Integration ausländischer Mitbürger gefördert werden. Ein drittes Ziel sei es, bei Menschen, die bislang vielleicht noch nie an einer Nähmaschine saßen, die Freude am kreativen Tun zu wecken. Herbort: „Es erstaunt immer wieder, welch schnellen Fortschritte unsere Besucherinnen machen.“ Wer noch nie an einer Nähmaschine gearbeitet habe, fange halt mit ganz einfachen Dingen an, während Fortgeschrittene selbst kreierte Kleidung für sich oder ihre Kinder schneiderten.

„Die Benutzung einer Nähmaschine kostet bei uns einen Euro. Von diesem Geld werden wir die Wartung und eventuelle Reparaturen finanzieren. Nähmaschinenspulen werden zur Verfügung gestellt“, berichtet Petra Buch. Nähanleitungen oder Schnittmuster seien außerdem in großer Auswahl im Mehrgenerationenhaus vorhanden, sodass die Nutzer eigentlich nur das Verbrauchsmaterial mitbringen müssten. Die Öffnungszeiten der Nähstube sind an denen des MGH orientiert. – nie

Mehr Infos unter www,mehrgenerationenhaus-doerverden.de.

SZ-Online: Die Wissenschaft vom Dengeln

Dienstag, 22.08.2017

Hermsdorfer suchen ihren Sensenmeister. Was das Schärfen der Sense mit einer Nähmaschine zu tun hat.

Von Anja Ehrhartsmann

Uwe Bretschneider, der gemeinsam mit seiner Frau das private Museum in Hermsdorf betreibt, hat dort auch eine kleine Dengelecke eingerichtet. Uwe Bretschneider, der gemeinsam mit seiner Frau das private Museum in Hermsdorf betreibt, hat dort auch eine kleine Dengelecke eingerichtet.

© Frank Baldauf

Hartmannsdorf /Erzgebirge. Das Gras steht schon mehr als zehn Zentimeter hoch auf der Wettkampfwiese hinter dem Bauern- und Heimatmuseum in Hermsdorf/Erzgebirge. Am kommenden Sonntag findet hier die neunte Sensenmeisterschaft statt, die zum Museumsfest ausgetragen wird. Veranstalter Uwe Bretschneider wird der Fairness halber zwar nicht selbst am Wettbewerb teilnehmen. Er hat schon als Kind den Umgang mit der Sense gelernt.

In seinem Bauern- und Heimatmuseum, das sich der Arbeit der Gebirgsbauern über das Jahr hinweg widmet, hat der Hermsdorfer eine kleine Dengelecke eingerichtet mit allen Gerätschaften, die früher und auch heute noch verwendet werden, um die Sense wieder zu schärfen. Der Dengelamboss ist am Bock befestigt, auf dem Uwe Brettschneider sitzt. Das Sensenblatt liegt auf dem Amboss aus Holz. Mit einem speziellen Hammer, der nicht so scharfkantig ist wie in der herkömmlichen Variante, wird das Sensenblatt durch gezielte Schläge geschärft. „Beim Dengeln der Sense muss man aufpassen, dass das Blech nicht aufreißt“, erklärt Bretschneider. Ihm selbst sei da auch schon das eine oder andere Missgeschick passiert. Wenn das Blech reißt, könne der Schaden kaum behoben werden. „Das Dengeln ist eine Wissenschaft für sich. Jeder macht das ein bisschen anders“, sagt er und lacht. „Um das zu beherrschen, sind viel Übung und Geduld notwendig.“ Je nach Größe der Sense kann es schon 20 Minuten dauern, bis diese wieder scharf wie eine Rasierklinge ist.

Am Sonntag wird es auch draußen auf dem Hofgelände der Bretschneiders eine kleine Dengelecke geben, wo Dengelmaschinen und Hilfsmittel vorgeführt werden. „Da kann man seiner Sense den letzten Schliff geben“, sagt Angela Bretschneider, die das Museumsfest gemeinsam mit ihrem Mann veranstaltet. Beim Bau der Dengelmaschinen hätten sich manche auch schon sehr kreativ gezeigt und zum Beispiel Teile der Nähmaschine verwendet, sagt der 55-Jährige. Damit beim Sensenwettbewerb selbst auch viele mitmachen können, soll es nicht um Leistung, sondern um exaktes Arbeiten gehen. Es wird eine Schwade – gemeint ist damit der Grasschnitt – von acht Metern Länge gehauen. „Es geht nicht nach Geschwindigkeit und Masse“, betont Uwe Bretschneider. „Es kommt vielmehr auf einen sauberen Schwung und auf das Schnittbild an“, ergänzt Angela Bretschneider. Eine fachkundige Jury bewertet das Ergebnis. „Es sollte am Ende aussehen, wie mit dem Rasenmäher gemacht.“ Wer noch am Wettbewerb teilnehmen will, sollte unbedingt die eigene Sense mitbringen und sich vorher kurz telefonisch anmelden. „Wir freuen uns, dass in den vergangenen Jahren auch Jüngere und Frauen an dem Wettbewerb teilgenommen haben“, ist sich das Ehepaar einig. Beide hoffen auch in diesem Jahr wieder auf eine rege Teilnahme.

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Die Wissenschaft vom Dengeln

Hartmannsdorf /Erzgebirge. Das Gras steht schon mehr als zehn Zentimeter hoch auf der Wettkampfwiese hinter dem Bauern- und Heimatmuseum in Hermsdorf/Erzgebirge. Am kommenden Sonntag findet hier die neunte Sensenmeisterschaft statt, die zum Museumsfest ausgetragen wird. Veranstalter Uwe Bretschneider wird der Fairness halber zwar nicht selbst am Wettbewerb teilnehmen. Er hat schon als Kind den Umgang mit der Sense gelernt. (…) Link zum Artikel: http://www.sz-online.de/nachrichten/die-wissenschaft-vom-dengeln-3754847.html

Fußnoten:

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BZO als Massanzug

21. August 2017

Bild: Manuel Pestalozzi

Die kantonale Baudirektion hat die neue Bau- und Zonenordnung (BZO) der Stadt Zürich zu grössten Teilen genehmigt. Das Schnittmuster für den Massanzug ist da. Jetzt muss Stoff gewählt und geschneidert werden.

Die Stadtregierung freut sich, dass das Regelwerk eine Hürde genommen hat. In ihrem Kommuniqué[1] spricht sie von einem «wichtigen Meilenstein, um die Qualität der wachsenden Stadt zu sichern». Die teilrevidierte BZO sieht sie als Reaktion auf die drängenden raumplanerischen Herausforderungen. Trotz kräftiger Deindustrialisierung und einer substanziellen Ausdehnung des Siedlungsgebietes hat die Stadt Zürich bisher noch nicht den Einwohnerrekord von 1962 mit 440 180 Personen geknackt. Aber die Stadtbevölkerung dürfte bis ins Jahr 2030 gemäss Szenarien von Statistik Stadt Zürich auf über 490 000 Einwohnerinnen und Einwohner anwachsen. Und dafür braucht es das passende planerische Korsett.
 
Mit der Zuwanderung, erhöhten Geburtsraten und steigender Lebenserwartung erhöhen sich, so sieht es die Stadtregierung, auch die Ansprüche an die bauliche Entwicklung. Ganz im Sinne des Zeitgeistes bringt die teilrevidierte BZO nicht eine grosse Revolution sondern eine «Verfeinerung» des Regelwerks. Furore macht da bereits der Ersatz des ungeliebten «Zürcher Untergeschosses» durch ein zusätzliches Vollgeschoss. Als weitere wichtige Neuregelungen erwähnt der Stadtrat die Einführung von Baumschutzgebieten, die Sicherung von Industrie- und Gewerbezonen sowie die Förderung des Kleingewerbes durch das Ausweisen von Zonen für publikumsorientierte Erdgeschossnutzungen an zentral gelegenen Passantenlagen. Massgebliche wertvermehrende Um- oder Aufzonungen werden hingegen keine vorgenommen.
 
In vollkommen trockenen Tüchern ist die BZO-Teilrevision allerdings noch nicht: Die kantonale Baudirektion hat dem Stadtrat mitgeteilt, dass für zwei Punkte eine Nicht-Genehmigung in Erwägung gezogen wird. Es geht dabei um die vom Gemeinderat gewünschte Möglichkeit zum Ausbau des zweiten Dachgeschosses sowie um eine technische Anpassung bezüglich Anteil an sexgewerblicher Nutzung. Die Stadt hat nun die Gelegenheit zu einer Stellungnahme. Der genehmigte Teil der BZO wird am 1. September 2017 publiziert. Damit beginnt auch die 30-tägige Rekursfrist. Der Zeitpunkt der definitiven Inkraftsetzung hängt vom Verlauf der Rechtsverfahren ab.
 
Wieweit dieses Regelwerk die Gestalt von Zürich mitformen wird, ist schwer zu beurteilen, zumal sich Prognosen von heute dann morgen bewahrheiten müssen. Stete Aufmerksamkeit verdient mit Sicherheit das Thema Erdgeschossnutzung, hier scheint die Realität seit geraumer Zeit vom Wishful Thinking in Politik und Planung abzuweichen. In diesem Zusammenhang verdient auch die «Kampfzone Trottoir» Aufmerksamkeit und beherztes Engagement.
 

Fußnoten:

  1. ^ ihrem Kommuniqué (www.stadt-zuerich.ch)

Start ins Ausbildungsjahr mit Musik und Nadel

Start ins Ausbildungsjahr mit Musik und Nadel Auch einen Kurs zum Erlernen des Gitarrespielens startet. Foto: fotolia

September ein Kurs mit 15 Terminen in Senftenberg: mittwochs von 9.30 bis 10.15 Uhr. In einer Kleingruppe werde das Spielen des Keyboards anhand leichter Spielstücke und populärer Songs gelernt. Die Vermittlung von Notenkenntnissen ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Kurses.

Ebenfalls ab 27. September heißt es Gitarre für Anfänger. Hierfür gibt es mittwochs gleichfalls 15 Termine in Senftenberg, allerdings von 19 bis 19.45 Uhr. Sie lernen in einer Kleingruppe das Spielen der Gitarre anhand leichter Spielstücke und populärer Songs. Die Vermittlung von Notenkenntnissen ist auch ein wesentlicher Bestandteil dieses Kurses.

Bereits am 14. September startet die Volkshochschule mit einem Auffrischerkurs A1 Russisch-Umgangssprache. Unterrichtet wird an 15 Donnerstagen von 17 bis 18.30 Uhr. Gedacht ist dieser Weiterbildung für Leute mit lange verschütteten Vorkenntnissen.

Wer schnell Grundkenntnisse erwerben oder auffrischen möchte, sollte sich anmelden. Das Alphabet, die Grundlagen der Phonetik, das Bewältigen einfacher Alltagssituationen wie Begrüßen, Vorstellen, Höflichkeitsformeln, Aussagen zu Personen, Zahlen sind Gegenstand des Kurses. Geübt werden auch gängige Redewendungen zu verschiedenen Themenbereichen wie Gastronomie, Kultur, Gesundheit. Und: Das Hörverständnis wird geschult. Die Teilnehmer lernen auch die kyrillische Schrift, wieder zu lesen und zu schreiben und frischen Grammatikkenntnisse auf.

Um Englisch geht es in einem weiteren Sprachkurs unter dem Titel „Englisch A1.5 (mit Vorkenntnissen)“. Er soll am 11. September beginnen und dann weitere neun Mal montags von 19 bis 20.30 Uhr in Senftenberg stattfinden. Der Kurs ist für Teilnehmer geeignet, die bereits Vorkenntnisse in der englischen Sprache haben und diese gern erweitern möchten.

„Englisch-Refresher Intensiv“ beginnt bereits am 28. August. Zehn Mal montags von 16.30 bis 18 Uhr in Senftenberg findet dieser Auffrischungskurs statt. Er richtet sich an Interessenten, deren Englischkenntnisse zum Beispiel aus zwei bis drei Jahren verschüttet oder lückenhaft sind, die aber noch einmal von vorn beginnen wollen. Sie frischen Wortschatz und Grammatik auf. Die Teilnahme an einem Kurs ist besonders für alle geeignet, die aus beruflichen oder persönlichen Gründen nicht an einem längeren, über viele Wochen laufenden Semesterkurs teilnehmen können. In nur drei Wochen wird unter qualifizierter methodischer Anleitung der gleichen Stoff wie in einem Semesterkurs vermittelt.

An sieben Mittwochabenden (17 bis 19.30 Uhr) kann das Nähen in der Änderungsschneiderei ab 27. September in Senftenberg erlernt werden. Geeignet sei der Kurs für alle, die gern mit der Nähmaschine nähen, und die ersten Schritte beim Umgang mit Stoffen lernen möchten. Gelernt werde der richtige Umgang mit eigener Nähmaschine, Stoffen und Schnittmustern erklärt an Übungsstücken. Gelernt werde, Eierwärmer zuzuschneiden und zu nähen. Bei Nadelkissen geht es außer ums Nähen auch ums Versäubern und Verzieren. Schlampermäppchen werden mit Futter und Reißverschluss angefertigt. Schritt für Schritt erklärt werden der Zuschnitt und das Nähen einer Hippie-Tasche und eines Kuschelkissens. Gelehrt werde zudem Maßnehmen und Ändern. Verschiedene Garne, Spulen und Stoffreste seien mitzubringen.

Weitere Informationen:

Telefon 03573 81030,

unter volkshochschule@osl-online.de und unter

www.vhs-osl.de[1]

Fußnoten:

  1. ^ www.vhs-osl.de (www.vhs-osl.de)

Lichtenauer schneiden und Nähen für Düsseldorf | Lichtenau

Lichtenau. Über 30 Mitarbeiter sorgen bei der Firma CHC Fashion in Lichtenau dafür, dass qualitativ hochwertige und moderne Accessoires sowie Damenbekleidung in bekannten Modehäusern wie C&A, Peek & Cloppenburg; und Takko den Kunden zum Kauf angeboten werden können. Im Jahr 2013 übernahm Heiner Kruse, Geschäftsführer der CHC Fashion GmbH, den Betrieb der ehemaligen Firma Grote. Neben den wirtschaftlichen Chancen, zählten für ihn auch die sozialen Aspekte. Das komplette Team blieb erhalten und die Arbeitsplätze in Lichtenau konnten erfolgreich von 17 auf 30 ausgebaut werden. Das Unternehmen mit Stammsitz in Düsseldorf hatte den Fokus zunächst auf die Abwicklung der bestehenden Aufträge gelegt, bevor es Ende 2014 mit einer eigenen CHC Fashion Kollektionen an den Markt ging. Mit ihrem Gespür für modische Trends der Zukunft erstellten sie Entwürfe, mit denen sie potenzielle Neukunden ansprechen und schlussendlich ihren Kundenkreis erfolgreich erweitern konnten. Der Hauptsitz des Unternehmens sowie der Showroom sind in unmittelbarer Nähe zu verschiedenen Großkunden in Düsseldorf angesiedelt. Kruse pendelt mehrmals in der Woche an den Standort Lichtenau, wo sich eine eigene Musternäherei und Schnittabteilung mit der Umsetzung der kreativen Ideen aus Düsseldorf beschäftigt. Der persönliche Kontakt zu seinen Mitarbeitern und der Ware ist dem Geschäftsführer besonders wichtig. „Mit Stolz kann ich sagen, dass mir jeder einzelne Schritt der gesamten Wertschöpfungskette bekannt ist. In dem heutigen Markt ist dieses nicht selbstverständlich. Aber genau das schätzen unsere Kunden an uns.“ Die Produktion der Damenoberbekleidung wird in der Westukraine durchgeführt. Die kurzen Wegezeiten im Vergleich zu Fernost-Produktionen ermöglichen hohe Flexibilität, die CHC Fashion auf dem schnelllebigen Markt bevorteilt. „Die hohe Qualität unserer Waren zeichnet uns aus. In den letzten Jahren haben wir keine Reklamationen erhalten, da jedes Produkt vollständig vor der Auslieferung kontrolliert wird“, berichtet Kruse, als Bürgermeister Josef Hartmann sich auch die Qualitätskontrolle anschaute. In den neu gebauten Lagerhallen ist Platz für rund 170.000 Teile, hängende Lagerung und 600 Plattenstellplätze. „Es freut mich sehr, dass hier beständige Arbeitsplätze angeboten werden. Man spürt, dass es ein gutes Team ist, was gerne bei uns in Lichtenau arbeitet.“, zeigt sich das Stadtoberhaupt begeistert darüber, dass sich bereits einige neue Mitarbeiter mit ihren Familien in Lichtenau niedergelassen haben. Um einige Mitarbeiter und Umsätze möchte das junge Unternehmen in der Zukunft weiterhin wachsen. Für das Unternehmen CHC Fashion GmbH wird es auch zukünftig unerlässlich sein mit allen Mitarbeiter und Zulieferern im persönlichen Austausch zu stehen, um die hohe Qualitätsstandards der Ware und die Nachhaltigkeit in der Produktion zu erhalten.

Quelle:

www.nw.de