Mädels verwandeln Mensa in ein Modeatelier | Nachrichten aus Emmerich, der Stadt am Rhein

Emmerich.   Im Rahmen des Kulturrucksacks konnten Kinder zusammen mit Kirsten Loock das Nähen erlernen. Gern nahmen dieses Angebot mehrere Mädels an.

Bridget ist Wiederholungstäterin. Bereits in den Sommerferien im vergangenen Jahr hat die heute Zehnjährige den Umgang mit Nachmaschine, sowie Nadel und Faden geübt. Dies hat der jungen Emmerichern so gut gefallen, dass sie auch nun wieder dabei ist. „Eigene Sachen zu kreieren, finde ich super“, sagt Bridget. Und dieser Meinung ist nicht nur sie. Zusammen mit Schneiderin Kirsten Loock und vier weiteren Mädels hat sie drei Tage die Mensa der Gesamtschule in ein Modeatelier verwandelt.

Gefördert durch das Projekt Kulturrucksack, haben Kinder so in den Sommerferien die Gelegenheit, sich mit Stoffen und Co. vertraut zu machen – und vor allem auch Handarbeit kennenzulernen. „Es ist toll zu sehen, dass junge Menschen das Nähen wieder für sich entdecken“, freut sich Kirsten Loock, die den Kurs in den Sommerferien leitet.

Kirsten Loock ist mächtig stolz

Fünf Teilnehmer sind dieses Mal dabei. Diese sind äußerst kreativ – und das nicht nur mit Nadel und Faden. Auch Pailletten, Spitze und Watte kommen zum Einsatz.

Doch bevor es soweit ist, „wollte ich erst einmal, dass die Kinder ein Gefühl für Stoff bekommen“, erklärt Loock. So wurde aus weißem Organzastoff an einer Büste ein hübsches Abendkleid entworfen. Gemeinsam versteht sich. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, ist Loock stolz auf ihre Mädels.

Die sind am zweiten Tag des Workshops eifrig bei der Sache. Levke zum Beispiel will ihre Garderobe aufhübschen. Dazu hat sie von daheim ein weißen T-Shirt mitgebracht. „Ich habe Fransen hineingeschnitten und Pailletten draufgenäht“, erzählt sie. Auch die Ärmel eines Pullis will sie noch kürzen und ein längeres T-Shirt in eine derzeit angesagtes bauchfreies Top verwandeln.

Erna bekommt ein Spielzeug

Kniffe, die gar nicht so einfach sind. Doch Profi Kirsten Loock steht gern mit Rat und Tat zur Seite. So etwa auch Bridget. Sie will sich selbst ein T-Shirt nähen. Den passenden Stoff dazu hat sie von daheim mitgebracht. „Mit gefällt, dass ich mir so etwas machen kann, das es sonst nirgendwo zu kaufen gibt“, erklärt die Zehnjährige. Zudem enthält das T-Shirt dann so auch eine ihrer Lieblingsfarben – nämlich Pink.

Heather ist auch fleißig bei der Sache. Sie malt eine Schablone – in Knochenform. „Ich will ein Spielzeug für unseren Hund Erna machen“, verrät sie. Und das ist gar nicht so leicht. Erst die richtige Form finden, dann auf den Stoff aufzeichnen, ausschneiden und an der Maschine zusammennähen. Puhhh, ganz schön viel Arbeit. Aber die, da sind sich alle einig, macht mächtig Spaß.

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Quelle:

www.nrz.de

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