War Machine (1/1) – Hardware-Journal Forum

Einleitung

Moin!
Ich widme mich dem Thema Modding schon eine ganze Weile. Schon zu Intel P3 Zeiten mussten meine Gehäuse einiges über sich ergehen lassen. Damals habe ich oft eher ausgefallene Designs bzw. Lackierungen gewählt. So gab es einen Rechner im Final Fantasy X Theme und einen in pink mit lackierter Spitze.
Etwas aufwändiger wurde es dann, als ich auf Athlon 64 umrüstete und ich mich mit OC beschäftigte. Dann zog auch das erste Mal eine Wasserkühlung ein. In der Zeit bearbeitet ich zwei Chieftek Mesh Gehäuse, welche ich immer noch besitze. Beide wurden Innen und Außen veredelt. Eines erhielt dabei einen Flip-Flop-Lack der schlappe 1.000€ pro Liter kostete, der andere eine zu der Zeit neue Beschichtung namens Tintenbasis (Rot mit goldenen Flakes). Die Hardware wechselte hier noch ein paar Mal. Letztendlich gipfelte es in einen C2D E6600 mit 4,3Ghz und eine Ati HD 3870 mit 945Mhz.
Danach wurde es kurz etwas stiller, um dann in die schickere, schlichtere Richtung einzuschlagen. Es ging kein Weg am Silverstone TJ07 vorbei. Erst noch etwas auffällig durch die Hardware (DFI P45, Crucial Ballistix Tracer, HD4890 BE), wurde später auch die Hardware eleganter (Evga P55 FTW, G.Skill Eco, HD5850). In beiden Fällen wurde intern eine WaKü mit Quad-Radi verbaut.
Durch meinen Umzug und weniger Platz wurde es zwischenzeitlich ein Lian Li A05, welches relativ schnell durch ein Lian Li Q07 ersetzt wurde. Dieses wurde optisch nur wenig angepasst. Dafür wurde der Rechner absolut still. Denn es wurde kein einziger Lüfter verbaut. Der i3-4130T und das HD-Plex Netzteil wurden komplett passiv gekühlt.

Nun, nach etwas länger Abstinenz, habe ich wieder mit einem etwas aufwändigeren Projekt begonnen, welches zudem mein erster Casecon ist. Ich möchte mich schon einmal vorweg für die schlechte Bildqualität entschuldigen. Ich mache die Bilder immer mit meinem Handy, weil das zwischendurch einfach schneller geht und immer zur Hand ist. Wenn etwas abgeschlossen ist, werde ich vernünftige Bilder nachliefern.

Der Plan und wie er entstand

Wer mich kennt, der weiß, dass ich der Mann der tausend Hobbys bin. Naja, so schlimm ist es nicht, aber ich kann mich schnell für neue Themenbereiche begeistern und probiere gerne neues aus. Wenn ich also etwas entdecke, dass ich interessant finde, dann probiere ich meistens selber aus. So habe ich vor einiger Zeit das Thema Pepakura entdeckt. Dabei kann man 3D Modelle mittels Programm so bearbeiten, dass man Schnittmuster auf Papier drucken kann. Diese muss man dann „nur noch“ ausschneiden und zusammenkleben.
Als Fan der Marvel Filme habe ich mir direkt einen Iron Man Helm gebaut. Dieser wurde dann Glasfaserverstärkt und gepsachtelt. Beim Bau meines ITX Systems bin ich dann wieder über diesen Helm gestolpert und dachte mir, da müsste doch auch ein Rechner reinpassen. Also ausgemessen. Leider fehlten einige Zentimeter. Also Model neu skaliert und wieder gebastelt. Auch das war leider ein Fehlgriff… Nach etwas Pause habe ich mich dann erneut rangewagt. Diesmal jedoch mit dem War Machine Helm, da mir die Farbgebung des Iron Man Derivates einfach zu krass war.
Das Projekt sieht vor, dass das Visier elektronisch nach Oben aufschwingt, sodass man ins Innere gucken kann. Außerdem sollen orange Lichtakzente gesetzt werden. In den Augen des Visier werden (wahrscheinlich) Displays zur Systemüberwachung verbaut. Die „Ohren“ des Helms stellen den Lufteinlass dar. Die erwärmte Luft wird durch den Lüfter des Netzteils wieder nach Außen befördert.

Die Hardware

Dieses Projekt wird unterstützt durch:

Spaß beiseite. Der Rechner stellt nur ein Bastelobjekt dar. Eventuell wird er mal als Office-Rechner eingesetzt oder aber nach Abschluss des Projekts wieder zerlegt und für das nächste benutzt… Daher wird nur „günstige“ und kühle Hardware genutzt, welche ich zum Teil auch noch rumfliegen hatte.

CPU Intel i3 4130T
Mainboard MSI Z87I
Grafikkarte Nvidia GT 1030 (vorraussichtlich)
Speicher G.Skill Eco 4GB 1600 CL7
Netzteil Aerocool XPredator 450M (voraussichtlich)
SSD ADATA 32GB

Die Kühlung

Wer aufmerksam war, hat festgestellt, dass ich keinen Kühler aufgelistet habe. Der Helm soll nämlich nicht per Luft, sondern mit Wasser gekühlt werden. Da nicht viel Avwärme erzeugt wird, muss hier kein High-End verbaut werden. Außerdem verfolgt das Design einen industriellen Look. Bling Bling ist also nicht angebracht. Neben gebrauchten Teilen, kommen auch selbstbau Komponenten zum Einsatz. Dazu aber auch später mehr im Worklog.

CPU Kühler EK Supreme
Graka Kühler Eigenbau aus Zern PQ (vorraussichtlich)
Pumpe Swiftech MCP350 mit Acryl-Deckel
Radiator Eigenbau aus Kupfer
Anschlüsse 11/8 Black-Nickel
Schlauch 11/8 klar aus dem Baumarkt
Flüssigkeit Mischung aus DP Ultra Orange, Tec-Protect-Plus und AT-Protec-Plus (Reste)

Die Arbeit

Da ich schon einige Arbeiten erledigt habe, folgt mein bisheriger Fortschritt im Folgenden noch systematisch und geordnet. Dafür kann ich im späteren Verlauf nicht mehr garantieren. Mir fallen oft die „besten“ Ideen beim Basteln ein, wodruch oft wieder ein alter Plan verworfen wird. Auch das werdet ihr gleich schon sehen…

Die Basis – Der Bau des Helms mittels Pepakura

Beim 3D Model habe ich auf ein vorhandenes zurückgegriffen. Es wurde auch bereits für Pepakura bearbeitet. Daher musste ich es nur noch einmal neu skalieren.

Hier noch einmal Bilder meiner vorherigen Iron Man Helme.

Nun sollte es also War Machine werden. Also alle Ausschnitte auf 200g/m2 Papier gedruckt. Danach ging es ans Ausschneiden. Zur Einschätzung der benötigten Zeit: Ich habe während des Bastelns Indianer Jones 1-4 geguckt…

Danach ging es ans Verkleben. Dazu werden Knickkanten vorher angeritzt, damit diese schärfer und exakter sind.

Der Helm sieht hier trotz des dicken Papiers noch etwas schlaff aus. Auch deshalb wurde er anschließend wieder mit Harz und Glasfasermatten verstärkt. Dabei werden auch die Beulen udn Dellen etwas gestrafft. Leider schafft man eigentlich fast nie eine perfekte Oberfläche. So auch hier. Sobald alle anderen Arbeiten abgeschlossen sind, wird der Helm auch hier wieder verspachtelt und geschliffen. Da ich einen Look nach einem Kampf anstrebe, dürfen aber auch Unebenheiten bestehen bleiben.

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