Rund ums Nähen: Euskirchener Stoffmarkt lockt viele Besucher an

Euskirchen –

Ein buntes Farbenmeer erstreckte sich entlang der Neustraße in Euskirchen. Zum neunten Mal war Organisator Frank Körner mit seinem deutsch-holländischen Stoffmarkt in der Kreisstadt zu Gast und hatte erneut rund 100 Händler versammeln können.

Zu dem reichhaltigen Angebot der Aussteller gehörten jedoch keine fertigen Kleidungsstücke, sondern jegliches Zubehör, um der eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen. „Heutzutage möchten die Kunden keine Ware von der Stange mehr“, erklärte Marktleiter Körner: „Sie wollen selbst kreativ werden und ihre eigenen Vorstellungen in die Tat umsetzen.“

Passend zu dieser Erkenntnis fiel auch das Motto des Euskirchener Stoffmarktes „Näh es selbst!“ sehr treffend aus. Eine nahezu endlose Zahl unterschiedlicher Stoffe stand den Besuchern zur Verfügung.

Freudig stürzten sich die Besucher des deutsch-holländischen Stoffmarktes auf das reichhaltige Angebot.

Freudig stürzten sich die Besucher des deutsch-holländischen Stoffmarktes auf das reichhaltige Angebot.

Dabei konnte die große Auswahl von Leder und Leinen, Baumwolle und Filz, Samt und Seide oder dem derzeit sehr beliebten Jersey-Stoff jedoch nicht nur in einer langen Liste ausgewählt, sondern anhand zahlreicher Eigenkreationen der Händler im fertigen Zustand begutachtet werden.

Natur- und Ökostoffe

besonders begehrt

Zu den Besuchern gehörte auch Sandra Peetz, die sich mit neuen Materialien für ihren Nähkurs eindecken wollte: „Da man die Stoffe hier vor Ort nicht nur anschauen, sondern auch anfassen kann, bekommt man eine gute Vorstellung davon, wie ein neues Projekt einmal aussehen wird.“ Diesmal fiel ihre Wahl auf eine Rolle veganes Leder, aus dem schon bald eine neue Handtasche entstehen soll. Im Mittelpunkt des Interesses stehen bereits seit einigen Jahren besonders Natur- und Ökostoffe, wie Händlerin Anke Schneider berichtete: „Waren der Kleidungsdiscounter stammen meist aus Übersee und lagern oft monatelang in Containern. Um sie während dieser Zeit vor Tierbefall zu schützen, werden sie mit Chemikalien behandelt. Da könnte man sich auch direkt mit Pestiziden einbalsamieren lassen.“

Auf dem Euskirchener Stoffmarkt brauche man dies nicht befürchten, da die überwiegende Mehrheit des Angebotes direkt aus Deutschland oder den Niederlanden stamme. Eine lange Lagerung sei daher nicht nötig und so könne auf den Einsatz chemischer Stoffe verzichtet werden.

Die Besucher des Euskirchener Stoffmarktes hatten jedoch nicht nur die Qual der Wahl des passenden Stoffes mit abwechslungsreichem Muster. Jede Kleinigkeit, die zur Fertigung eines Kleides, einer Handtasche oder einer Kuscheldecke für den Nachwuchs benötigt wird, konnte an den zahlreichen Ständen erworben werden.

Knöpfe in allen Farben und Formen, bunt verzierte Reißverschlüsse sowie Nadeln und Garne warteten auf die Hobbyschneider, die oftmals schwer bepackt mit vollen Einkaufstüten den Heimweg antraten.

Quelle:

www.ksta.de

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