DAX® – Impulse gesucht

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DAX® – Impulse gesucht

Impulse gesucht
In der ersten Handelsstunde zeigte der DAX® gestern mit einer High-Low-Spanne von über 80 Punkten eine ordentliche Schwankungsbreite. Danach galt allerdings leider das Motto: „außer Spesen nichts gewesen“, denn im weiteren Handelsverlauf verblieben die deutschen Standardwerte innerhalb der Handelsspanne der ersten Stunde. An den auf diese Weise entstehenden „inside candles“ im Stundenbereich sowie den kleinen Körpern der letzten Tageskerzen lässt sich die aktuelle Suche nach Orientierung festmachen. Unter dem Strich bleiben wir bei der Marschroute der letzten Tage: Eine erste Unterstützung besteht in Form des jüngsten Verlaufstiefs bei 12.490, dessen Bedeutung zusätzlich durch die 38-Tages-Linie (akt. bei 12.479 Punkten) unterstrichen wird. Charttechnisch noch bedeutender sind allerdings die alten Ausbruchsmarken bei 12.391/76 Punkten. Ohne ein Abgleiten unter die zuletzt genannte Bastion, besitzt das beschriebene Kräftesammeln einen unverändert konstruktiven Charakter. Beim Überwinden der beschriebenen Lethargie könnte dem DAX® – wie so oft – der S&P 500® helfen (siehe Analyse unten).

DAX® (Daily)
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Hier ruhen die Hoffnungen
Seit Anfang Mai tritt der DAX® mehr oder minder auf der Stelle. Für den US-Markt galt „stabil auf hohem Niveau“ sogar bereits seit Anfang März, ehe dem S&P 500® im Verlauf der letzten Woche mit 2.419 Punkten ein neues Rekordhoch gelang. Diese Entwicklung nährt nicht nur die Hoffnung, dass damit die Lethargie der letzten Monate überwunden ist, sondern dass die amerikanischen Standardwerte auch den deutschen Pendants helfen, die Phase des Luftholens zu überwinden. Mut macht in diesem Zusammenhang das jüngste Einstiegssignal seitens des trendfolgenden MACD sowie vor allem die jüngste Aufwärtskurslücke (untere Gapkante bei 2.406 Punkten) mit der das US-Aktienbarometer das neue Allzeithoch verbuchen konnte. Im „uncharted territory“ definiert nun die Parallele (akt. bei 2.466 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Juni 2016 eine der wenigen verbliebenen Hürden. Aber auch unter Risikogesichtspunkten gibt der jüngste Ausbruch Anlegern die Gelegenheit, den Stopp für bestehende Engagements nachzuziehen. Eine erste Unterstützung besteht dabei im Bereich des alten Rekordstands (2.401 Punkte), ehe das jüngste Verlaufstief (2.353 Punkte) in den Fokus rückt. Aber insbesondere das Märztief bei 2.322 Punkten sollte der S&P 500® in Zukunft nicht mehr unterschreiten.

S&P 500® (Daily)
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Licht und Schatten
Im April hat die Fielmann-Aktie mit 77,33 EUR einen neuen Rekordstand verbuchen können. Damit ist der zu Jahresbeginn 2008 etablierte Haussetrend (Begrenzungen aktuell bei 64,20 EUR bzw. 96,09 EUR) zwar absolut intakt. Allerdings haben auf dem Weg nach Norden zuletzt auch die Schwankungen zugenommen, was oftmals einen wichtigen Baustein für einen Distributionsprozess darstellt. Dem klassischen „the trend is your friend“, widersprechen derzeit auch die quantitativen Indikatoren. So weist der RSI inzwischen eine mehrjährige negative Divergenz aus, indem die letzten Allzeithochs nicht mehr durch entsprechende Indikatorenpendants bestätigt werden. Darüber hinaus hat der trendfolgende MACD gerade ein negatives Schnittmuster ausgeprägt. Neben den beschriebenen Indikatoren sorgt zudem der im Monatsbereich ausgeprägte „shooting star“ für einen faden Beigeschmack. Per Saldo halten wir derzeit die „Abteilung Attacke“ für nicht mehr angebracht. Vielmehr können Anleger defensivere Investments ins Auge fassen. Die untenstehenden Discountzertifikate berücksichtigen dabei sowohl die 38-Wochen-Linie (akt. bei 68,06 EUR) als auch den eingangs angeführten Haussetrend als potentielle Unterstützungen.

Fielmann (Weekly)
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