Geht in den Korrekturmodus über

Geht in den Korrekturmodus über
Den zweiten Handelstag in Folge steht beim DAX® eine Kerze mit markantem Docht und einem Tagesschlusskurs im unteren Drittel zu Buche. An diesem Verlaufsmuster lässt sich die derzeit aufkommende Gewinnmitnahmebereitschaft festmachen. Doch nicht nur daran: Schließlich wird das Allzeithoch vom Vortag (12.841 Punkte) inzwischen von zwei tieferliegenden Tageshochs eingerahmt, so dass ein sog. „swing high“ entsteht. In der Vergangenheit hat dieses Phänomen oftmals zumindest kurzfristige Marktwendepunkte angezeigt. Dazu passt, dass das Aktienbarometer gestern unter die Parallele (akt. bei 12.658 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Februar gerutscht ist. Als weiterer Belastungsfaktor dürften sich die US-Aktienmärkte erweisen, die gestern allesamt (Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq Comp.) Abwärtsgaps hinnehmen musste. Die nächste wichtige Auffangzone besteht beim DAX® nun im Bereich der alten Ausbruchsmarken bei 12.391/76 Punkten. Da die Bedeutung dieser Unterstützungen zusätzlich durch die 38-Tages-Linie (akt. bei 12.373 Punkten) untermauert wird, können Anleger auf dieser Basis strategische Longpositionen absichern.

DAX® (Daily)
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1,13 USD – Novemberhoch als nächstes Anlaufziel
Der Pullback an die Schlüsselunterstützung aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 1,0823 USD), dem ehemaligen Abwärtstrend seit Mai vergangenen Jahres sowie der Nackenlinie einer inversen S-K-S-Formation (siehe Chart) hat sich für den Euro zum US-Dollar als idealtypisches Sprungbrett erwiesen. Zusätzlich konstruktiv stimmt dabei die Tatsache, dass die Aufwärtskurslücke von Ende April (1,0737 USD zu 1,0819 USD) offenblieb. D. h. das Gap besitzt einen unterstützenden Charakter. Gestern konnte der Euro nun sogar die Parallele (akt. bei 1,1092 USD) zum Erholungstrend seit Beginn des Jahres überspringen. Aus der Höhe der unteren Umkehr ergibt sich unverändert ein rechnerisches Kursziel von rund 1,13 USD, welches bestens mit dem Hoch vom November 2016 harmoniert. Auf Indikatorenseite möchten wir zwei Aspekte hervorheben: Während auf Monatsbasis der langfristige Abwärtstrend im Verlauf des RSI gebrochen werden konnte, winkt im Tagesbereich demnächst ein „golden cross“ – also ein positives Schnittmuster zwischen 50- und 200-Tages-Glättung. Auf der Unterseite dient dagegen das Hoch vom 8. Mai bei 1,1022 USD als erste Haltemarke. Als strategischer Stopp ist aber vor allem das o. g. Unterstützungsbündel bei 1,08 USD prädestiniert.

EUR/USD (Daily)
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Risiken überwiegen
Die Hochpunkte der letzten Jahre hat die Lanxess-Aktie jeweils knapp unterhalb der Marke von 70 EUR ausgeprägt. Auf diesem Niveau hat sich also ein hartnäckiger Widerstand etabliert. Im Dunstkreis dieser Hürde hat die Aktie zuletzt ein sog. „tweezer top“ ausgeprägt, da die Hochs der letzten beiden Wochen nur wenige Cents auseinanderlagen. Gleichzeitig umschließt der Körper der zurückliegenden Woche das Pendant der Vorperiode vollständig, so dass ein „bearish engulfing“ entsteht. Die beiden negativen Candlestickmuster betonen also die Risiken, zumal aufgrund der nahezu deckungsgleichen Hochpunkte vom Januar und Mai (68,84/69,12 EUR) eine gewisse Doppeltopgefahr vorliegt. Auch die quantitativen Indikatoren mahnen aktuell zur Vorsicht. Während der MACD an seiner Signallinie scheiterte und wieder unten abzuprallen droht, zeigt sich zwischen dem eigentlichen Chart- und dem RSI-Verlauf eine negative Divergenz. Die erste wichtige Haltezone beginnt im Bereich der 38-Wochen-Linie (akt. bei 60,97 EUR) und erstreckt sich bis zum Märztief bei 59,89 EUR. Bei einem Abgleiten unter diese Bastion wäre das diskutierte Doppeltop tatsächlich Realität. Der Sprung über die Marke von 70 EUR würde indes die bestehenden Gefahren negieren.

LANXESS (Weekly)
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Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de[1][2]

Quelle:

www.wiwo.de

Fußnoten:

  1. ^ www.hsbc-zertifikate.de (export.newscube.de)
  2. ^ zertifikate@hsbc.de (www.wiwo.de)
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